Rechenzentrum des Denic zieht um
Das Denic nimmt am 11. September das erste von zwei neuen Rechenzentren in Betrieb. Dies bedeutet, dass am Dienstag alle 11 Millionen deutschen de Domains umziehen werden. Die Erreichbarkeit aller Domains ist durch diesen Umzug natürlich nicht beeinträchtigt.
Das Denic will mit seinen neuen Rechenzentren die technische Infrastruktur an die wachsenden Anforderungen der kommenden Jahre anpassen. Die beiden neuen Rechenzentren werden beo Serverhousing-Anbietern in Frankfurt und in Amsterdam aufgebaut. Von beiden Rechenzentren aus sollen fortan die Denic-Dienste unabhängig voneinander erbracht werden können. Pro Rechenzentrum werden zwei Server aufgebaut.
Durch die neue Netzwerkinfrastruktur soll die Ausfallsicherheit erhöht und die Wartungsmöglichkeit der Systeme verbessert werden. In den kommenden Jahren wird ein Anstieg der Nameserver- und Whoisanfragen erwartet, die mit den neuen Rechenzentren problemlos bewältigt werden sollen.
Das Denic betrieb bisher schon zwei Rechenzentren. Eines davon war in der Geschäftsstelle in Frankfurt untergebracht. Man möchste sich aber nicht in Zukunft auf den Betrieb eines Hochsicherheitszentrums konzentrieren, so Projektleiter Andreas Bäß, sondern auf die Erbringung hochwertiger Leistungen im Bereich Domainverwaltung. Für die neue Hardwareausstattung soll das Denic in Millionenhöhe investiert haben.












